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Sonntag, 16. November 2014

School's out forever


Das wünschen wir uns wohl grade alle. Zumindest die von uns, die noch zur Schule gehen.
Momentan ist Klausurenzeit und ich schreibe zum Teil bis zu 3 Klausuren in einer Woche.

Mit der Schule war es bei mir immer so: Ich bin immer irgendwie mit mittelmäßigen Noten durchgekommen, bis mir ein Lehrer in der 10. Klasse sagte ich würde ohnehin kein Abitur schaffen und von da an setzte ich mich hin um mit erhobenen Mittelfingern mein Abiturzeugnis abholen zu können.
Und naja, ich habe es geschafft in die Oberstufe geschafft. Ich habe außerdem dasGlück, in dreizehn Jahren Abitur machen zu können.
(Bei mir werden es eher 14, aber nicht so wichtig)
Und wie das Leben halt so ist, hat es mir durch das 12. Jahr erst mal einen gewaltigen Strich gemacht. Tja, so spielt das Leben halt manchmal. 
Aus diesem Grund habe ich mich freiwillig dazu entschieden die 12. Klasse zu wiederholen.
(Angesichts meines Schnitts hätte ich nämlich weiter machen können.)

Zu meinem Glück haben meine Eltern das Thema Schule immer recht entspannt behandelt. So ganz nach dem Motto: "Mach was du willst, Hauptsache du machst was!"
Was anderes hatte ich zwar auch nie vor, aber es war trotzdem immer gut für mich zu wissen, dass ich die Schule ausschließlich für mich mache!

Mein Vater hat mal zu mir gesagt: "Die Noten sind eigentlich gar nicht das Wichtigste, für das Leben lernst du nur auf dem Schulhof." 
Und ich finde damit hatte er zu100% Recht, allerdings ist es in der Oberstufe so dass sich jedes Wort das du schreibst, oder auch nicht, auf dem Abschlusszeugnis abzeichnet.

Und weil ich grade nichts anderes im Kopf habe als Schule, Hausaufgabe und Lernen, gibt es diesen Sonntag leider nur etwas über Schule, ich hoffe ihr versteht das!
Aber das Schöne ist das dieses ganze Trauerspiel ein absehbares Ende hat und hey, mit den richtigen Leuten an der Seite ist der Rest ja auch mehr als erträglich.

Sonntag, 26. Oktober 2014

The Dark Side Of The Moon


Im heutigen Outfit of the Day habe ich den derzeitigen H/W-Trend, Oversize-Mäntel, aufgegriffen. Ich muss gestehen, dass ich den Mantel
von meinem Freund geliehen, aber er ist von H&M aus der Männerabteilung.
Da es in Berlin so schlagartig arschkalt wurde ist eine oversized-Jacke oder -Mantel das Beste was man besitzen kann.
Leider sind Kapuzen nicht üblich, aber wenn es dann doch mal zu windig ist lege ich mir gerne ein Teil von meinem Loop-Schal über den Kopf. 
Außerdem versaut der Schal die Frisur nicht so wie eine Mütze.
Ich trage eine Leather-Leggings. An kalten Tagen ziehe ich auch mal 
eine Termostrupfhose darunter.
Das Shirt und die Nietenkette sind von New Yorker.
Die Creepers habe ich mal für 15€ bei Primark gekauft.
Ich mag den Look, ich finde das Outfit geht in Richtung Gothik und hat etwas burschikoses.
Wie gefällt euch der Look?









Donnerstag, 23. Oktober 2014

Eine Liebesgeschichte in Bildern


Ich war gestern mit einer Freundin bei einer tollen Fotoausstellung.
Und ich war so hin und weg von dieser Ausstellung das ich euch davon erzählen muss.
Die Ausstellung ist im Museum für Fotografie in Berlin. 
Die Helmut Newton Stiftung feierte dieses Jahr ihr 10-jähriges Bestehen.

Um von Vorne anzufangen: Helmut Newton war ein außergewöhnlicher Fotograph, der 2004 verstarb. Seine Frau June Newton alias Alice Springs ist die Vorsitzende der Stiftung.
Zum Jubiläum wählte sie die Kombination der zwei Ausstellungen die zur Eröffnung ausgestellt waren. Helmut Newton hatte kurz vor seinem Tod diese beiden Ausstellungen zur Eröffnung bestimmt.

Us and Them

"Us and Them" besteht aus zwei Themen die in einer Ausstellung verbunden werden.
Alice Springs dokumentierte das Leben ihres Mannes bis zu seinem Tod in Fotos.
Dieser Teilder Ausstellung gibt einen Einblick wie June ihren Mann sah und begleitet hat.
Man sieht die Liebe in den Fotos die die beiden verband.
Der zweite Teil von "Us and Them" ist eine ein Projekt des Ehepaars.
Alice Springs sowie Helmut Newton fotografierten Personen, bekannte Personen.
Beispielsweise Karl Lagerfeld, in jüngeren Tagen, Donnatella Versace, Brigitte Nielson und noch viele andere.
Das Besondere daran, ist dass jeweils ein Foto von Alice Springs und eins von Helmut Newton nebeneinander ausgestellt sind.
Eine Tolle Kombination die das Ehepaar gemeinsam darstellt und ausstellt.

Sex and Landscapes

Der zweite Teil der Gesamtausstellung zeichnet sich durch provakante Darstellungen weiblicher Protagonistinnen in der Kombination mit Landschaftaufnahmen.
In "Sex and Landscape" sind ausschließlich Fotos von Helmut Newton ausgestellt.
Angesichts der Jahreszahlen waren wir zum Teil schon fast entsetzt da die weiblichen Models zum Teil in sehr provokanten und lasziven Posen dargestellt sind.
Interessant werden die Aufnahmen durch die Perspektiven und durch die Unklarheit über "gestellt" oder "ungestellt".




Ich kann die Ausstellung jedem wärmstens empfehlen, der sich für künstlerische Fotografie interessiert. Allerdings ist die Ausstellung auch was für Menschen die kein Problem haben sich nackte Frauen anzusehen. Die Ausstellung kostet 10€, ermäßigt 5€. Und das Geld ist es mehr als wert. 
Helmut Newton ist ein wirklich besonderer Fotograf gewesen.
Ein einem separaten Raum wir ein Film gezeigt der auch wieder eine Darstellung von Seiten Junes´ ist.
Lasst euch das nicht entgehen!


Montag, 20. Oktober 2014

Mindful Monday

Stil vs. Mode 

"Stil ist das was bleibt, wenn die Mode geht."
-Wolfgang Joop


Als ich dieses Zitat zum ersten Mal las, fand ich es toll! Wolfgang Joop ist durch seine Marke "Wunderkind" und seine Jurorenschafft bei "Germanys Next Topmodel" bekannt geworden. Meines Erachtens ist er ein toller Designer. 
Doch dann habe ich begonnen, über diesen Satz nachzudenken. 
Was ist Stil?
Und was ist Mode?

Je länger ich mir das Zitat ansehe, desto weniger gefällt es mir. Wer bestimmt, was Mode und wer, was Stil ist? 
Klar, es gibt Trendscouts, die den lieben langen Tag nichts anderes tun, als durch die Metropolen dieser Welt zu laufen und Menschen mit besonderer Kleidung zu fotografieren. Aber wie viel hat Trend mit Mode zu tun?
Trends wechseln und zwar schneller, als man shoppen kann.
Also Mode ist wohl das, was man kaufen kann. Basics sowie Trendteile.
Ich denke, das trifft es sehr gut.
Demnach sind dann Mode und Trends das, was uns die Modebranche beschehrt.
Okay, dann wäre dass schon mal geklärt.

Mein nächster Gedanke führte mich unweigerlich zum Stil.
Was Musik betrifft, einfach. Ein Musikstil ist eine Musikrichtung, aber kann man das eins zu eins auf die Mode übersetzen?
Ich denke nicht.
Das Wort "Klassiker" kommt mir in den Sinn.
Klassiker: Dinge die "Old but Gold" sind, in der Mode Dinge, die immer funktionieren und das schon seit Jahrzehnten.
Das kleine Schwarze ist ein echter Klassiker und hat "Stil", auch schon Jahrzehnte lang.
Aber wer sagt denn jetzt was "Stil" hat und was nicht?
Ich finde zum Beispiel, dass meine heißgeliebten Letherleggings Stil haben, aber wenn ich in die nächste Bank gehe wird mir das wohl kaum einer unterschreiben.
Ist Stil Geschmackssache?
Denn wenn das so ist, hat sich die ganze Geschichte wohl erledigt, über Geschmack lässt sich ja schließlich bekanntermaßen nicht streiten.

Und auf einmal schwebt mir eine Frage durch den Kopf:
In welchem Verhältnis stehen Mode und Stil?
Und jetzt wird es interessant!
Sind sich Mode und Stil vielleicht viel näher als ich dachte?
Was stilvoll ist ändert sich ja schließlich auch ab und zu mal. 
Und auf einmal fällt es mir wie Schuppen von den Augen:

Mode ist das, was in meinem Schrank hängt und Stil ist das, was ich daraus mache.

Ich muss Hr. Joop widersprechen, denn Mode und Stil sind sich wesentlich näher, als es sich anhört und OHNE MODE KEIN STIL und andersherum. 

Ich hoffe ich habe euch zum Nachdenken gebracht! Wie seht ihr das? 
Platz ist in den Kommentaren :)